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Aktuelle Situation


Die Burgenländischen Kroaten gehören größtenteils der römisch-katholischen Kirche an. Auch heute ist die Kirche einer der seltenen Plätze, wo die kroatische Sprache gleichberechtigt in der Öffentlichkeit angewendet wird.

Das Bischöfliche Ordinariat in Eisenstadt/Željezno gibt wöchentlich die kroatische Kirchenzeitung "Crikveni Glasnik Gradišća" heraus. Das theologische Jahrbuch "Narod Božji na putu" ist bis jetzt nur 1998 und 1999 erschienen. Die Bedeutung der Kirche für den Erhalt der Volksgruppe widerspiegeln unter anderem auch die Beschlüsse des Diözesantages 1980, die unten wiedergegeben werden.

Derzeit gibt es im Burgenland 29 Pfarren mit kroatischer und acht Pfarren mit zweisprachiger seelsorgerischer Betreuung. (Stand 1995)

Nach der zweiten Diözesansynode 1970 wurde das kroatische Dekanat Großwarasdorf/Veliki Borištof mit neun Pfarren gegründet. Es ist erwähnenswert, dass der Vater des 1. Eisenstädter Bischofs DDr. Stefan László; Ungar, und die Mutter eine Burgenländische Kroatin war.

Im Rahmen der Kirche gibt es auch einige Gremien die für die Volksgruppe zuständig sind:

Kroatische Sektion im Pastoralamt

Diese Sektion befasst sich mit der allgemeinen Seelsorgeplanung.

Liturgische Kommission für kroatische Belange

Ihre Aufgabe liegt in der Herausgabe von kroatischen liturgischen Büchern und Behelfen.

Fachausschuss des Postoralamtes für seelsorgliche Fragen des kroatischen Volksteiles.

Koordinationsausschuss:

In diesem Ausschuss sind alle vier burgenländischen Volksgruppen vertreten und regeln die Seelsorge in gemischtsprachigen Pfarren.